Veranstaltungen 2021

Corona-Schutzkonzept:

Bitte nehmen Sie eine Maske mit. Es gilt Maskenpflicht.
Das Frauenpavillon-Team hält sich an das Schutzkonzept von Gastro-Suisse und beachtet die speziellen Vorgaben für öffentliche Veranstaltungen.

Am Neustart-Festival gilt das Covid-Zertifikat («3 G»). Das bedeutet, dass jede Person ab 16 Jahren, die das Neustart-Festival besuchen möchte, persönlich zum Vorverkauf erscheinen muss und beim Ticketkauf das Covid-Zertifikat sowie eine Identitätskarte vorweisen muss. https://neustartfestival.ch/

Samstag, 11. September 2021

16.00 Uhr bis 22.00 Uhr: Morena Barra, Ausstellung im Frauenpavillon mit Barbetrieb
17.00 Uhr bis 17.20 Uhr: AlieNation, Performance vor dem Frauenpavillon
18.30 Uhr bis 18.35 Uhr: Jeffi Lou, Performance im Frauenpavillon
20.30 Uhr bis 20.35 Uhr: Jeffi Lou, Performance im Frauenpavillon
23.59 Uhr bis 00.45 Uhr: LEFTover Experiment #6, Performance vor dem Frauenpavillon

NEUSTART FESTIVAL
Morena Barra - AlieNation - Jeffi Lou - LEFTover

Morena Barra
Die St.Galler Videokünstlerin Morena Barra (1991 Neapel, arbeitet in St.Gallen) bespielte 2021 das Sommeratelier des Frauenpavillons im Stadtpark. Der Atelieraufenthalt ermöglichte der Künstlerin, während fünf Wochen intensiv im Bereich der Videokunst und des Films zu arbeiten.
Dabei fokussierte Barra auf den Austausch mit KünstlerInnen aus verschiedenen Sparten wie Performance, Sound und Video und behandelte Themen wie Körperlichkeit, Sexualität und Erotik. Im Austausch mit KünstlerInnen verschiedener Disziplinen wurde der Frauenpavillon zum künstlerischen Labor, das der Ausarbeitung und Umsetzung von Projektideen diente. Am Neustartfestival präsentiert Barra das daraus resultierende «work in progress».

Jeffi Lou
Soundperformance mit Vocals und Video
Jeffi Lou nimmt die Besucher:innen mit auf einen audiovisuellen Kurztrip der aerosolen Phantasien.
Riccarda Naef: Performance
Morena Barra: Video

AlieNation - Performance
Obwohl wir in einem freien Land leben, haben immer mehr Menschen das Gefühl, in ihrer Freiheit eingeschränkt, fremdbestimmt zu sein. In ihrem Duett setzen sich die beiden Tänzerinnen, Naomi Schwarz und Lilly Bendl, mit dem Paradox zwischen Selbst- und Fremdbestimmung auseinander. Die Spannung zwischen diesen beiden Polen charakterisiert auch ihr Duett, welches zwischen kraftvoller Körperlichkeit und emotionaler Verletzlichkeit hin und her pendelt. Dabei entsteht ein Raum: der Raum der Freiheit.

LEFTover
Elenita Querioz (Tänzerin und Chreografin)
Raoul Nagel (Musiker)
Boglárka Horváth (Schauspielerin)
Mara Natterer (Tänzerin aus Trogen)
Morena Barra (Videokünstlerin)

Programm
https://neustartfestival.ch

Bereits durchgeführte Veranstatlung

ab 19 Uhr

2.7.2021
Atelierbar im Stadtpark

Der schöne Pavillon im Stadtpark wird zur Zeit von Künsterlinnen als Atelier genutzt.

Maj Lisa Dörig, Illustratorin beschäftigte sich im Mai mit dem Stadtpark als Bildwelt. Diesen Monat arbeitet Riccarda Naef während dem Atelieraufenthalt an ihrem Soundperformance-Projekt «De Prinz im Porsche».
Im Juli wirkt die Videokünstlerin Morena Barra im Frauenpavillon.

Atelieraufenthalt im Juni:
Riccarda Naef (*1990, lebt und arbeitet in St.Gallen)

Du bisch min Prinz, du bisch min Prinz
Doch dis Pferd das isch en Porsche.
I stiege uf, Endstation Glück.

Dem Recherche-Projekt von Riccarda Naef liegt die Beschäftigung mit dem Thema «toxische Beziehungen» zugrunde. Welchen Einfluss haben gesellschaftliche Gendernormen und Stereotypen und durch welche Verhaltensmuster äussern sich Abhängigkeiten in Liebesbeziehungen? Riccarda Naef entwickelt mit Texten, (Sprech-)Gesang, Violinenspiel und performativen Handlungen, audiovisuelle Soundfragmente, die vom Prozess einer toxischen Liebesbeziehungen erzählen. Narrative, parodische, abstrakte Elemente vereinen sich mit verschiedenen musikalischen Klängen von Pop bis Drone und werden mit filmischen Visuals bereichert. Diese Fragmente münden am Ende in ein Bühnenstück.
Schlusspräsentation der Sound-Performance: 15. August 2021, 17-21 Uhr

Freitag, 2. Juli, Atelier-Bar im Stadtpark
Die Künstlerin Riccarda Naef ist anwesend.
19 Uhr Türöffnung

Wir freuen uns aufs Wiedersehen im Stadtpark.
Das Betriebsteam

Andrea Hornstein, Sylvia Huber, Claudia Tobler, Nadia Veronese

Sonntag, 15. August

ab 17 Uhr mit Barbetrieb

Sommeratelier

Präsentationen: Morena Barra und Riccarda Naef
Die beiden Künstlerinnen arbeiteten während der Sommerpause im Frauenpavillon und stellen nun ihre Projekte vor.

Donnerstag, 12. August

16.00 Uhr Beginn vor dem Frauenpavillon
ab 18.00 Uhr Menü von Maimouna de la Guinée: Maniokblättersauce mit Okra, Erdnussbutter und Reis, Nachspeise: Beignets & Kochbananen
Musik von Yeshe Gao

Neuinterpretation von Berta Rahms Pavillon-Interieur

Die «Saffa 1958» ist besonders auch für ihre Architektur in Erinnerung geblieben. Ein kleines, doch herausragendes Bauwerk an der Schau zur «Frauenarbeit» in der Schweiz war der Pavillon von Berta Rahm.
Mit einer Neuinterpretation von Berta Rahms Pavillon-Interieur werden 50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz thematisiert.
Die ANNEXE-Möbelstücke werden im Rahmen der Ausstellung Frauen Bauen! des Architektur Forum Ostschweiz beim Frauenpavillon eingeweiht.

Veranstalterinnen: Amy Perkins, Elena Chiavi, Kathrin Füglister, Myriam Uzor

Sommeratelier

Veranstaltung siehe 15. August

Morena Barra

"Ich behandle mit meiner Kamera soziokulturelle, feministische, erotische sowie existentielle Themen. Der Fokus meiner künstlerischen Arbeit sind Gegensätze in unseren Gesellschaftsstrukturen und der menschlichen Existenz: Norm und Abnormität, Realität und Surrealität, Lust und Schmerz, Leben und Tod." Morena Barra

Die St.Galler Videokünstlerin Morena Barra (1991 Neapel, arbeitet in St.Gallen) bespielt vom 12. Juli bis 15. August 2021 das Sommeratelier des Frauenpavillons im Stadtpark. Der Atelieraufenthalt bietet der Künstlerin die Möglichkeit, während fünf Wochen intensiv im Bereich der Videokunst und des Films zu arbeiten.
Dabei fokussiert Barra auf den Austausch mit KünstlerInnen aus verschiedenen Sparten wie Performance, Sound und Video und behandelt Themen wie Körperlichkeit, Sexualität und Erotik. Im Austausch mit KünstlerInnen verschiedener Disziplinen wird der Frauenpavillon zum künstlerischen Labor, das der Ausarbeitung und Umsetzung von Projektideen dient. Während des Sommerateliers plant Barra Filmscreenings und Artist Talks.

Samstag, 21. August 2021

ab 12.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im Frauenpavillon und Stadtpark St.Gallen

Drittes Performance Open-Air St.Gallen

Vierzehn Künstler:innen, die sich mit dem Themenfeld Feminismus und Gleichstellungsfragen beschäftigen, werden mit ihren Beiträgen auf den öffentlichen Raum eingehen und darin agieren. Dabei werden sechs Performances, zwei Konzerte und zwei Videokunst Projektionen gezeigt.

Programm

Ab 12:00 Uhr Videoprojektionen im Frauenpavillon St.Gallen von:

Morena Barra
Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin (und befreundete Künstler:innen)

Performances im Stadtpark und vor dem Frauenpavillon

13:00 – 13:30 Uhr Performance Anne Käthi Wehrli - Zürich

13:30 – 14:00 Uhr Performance Mahtola Wittmer - Luzern

14:00 – 14:30 Uhr Performance Claude Bühler - Zürich

14:30 – 15:00 Uhr Artists Talk vor dem Frauenpavillon

15:00 – 15:30 Uhr Performance Kira van Eisjden - Zürich

15:30 – 16:00 Uhr Performance Angela Marzulo – Aka Makita – Zürich

16:00 – 16:30 Uhr Artists Talk vor dem Frauenpavillon & Pause

Konzerte vor dem Frauenpavillon

17:30 – 18:15 Uhr Konzert 'Taimashoe' vor dem Frauenpavillon

18:15 – 18:45 Uhr Pause

18:45 – 19.30 Uhr Konzert 'BATBAIT' vor dem Frauenpavillon

Organisation und Kuration: Maricruz Peñaloza und Riccarda Naef

Freitag, 27. August

ab 19.30 Uhr
mit Barbetrieb

Generationengespräch zum Frauenstimmrecht

Vier Frauen aus vier verschiedenen Generationen sprechen über das Frauenstimmrecht und ihre persönlichen Erlebnisse. Moderiert in der Erzählcafé-Methode mit Fabienne Duelli, Kantonsrätin / Frauenzentrale AR und Rhea Braunwalder, OstSinn / Ethnologin. Die Teilnehmerinnen werden aktiv in die Gesprächsrunde einbezogen.

Gesprächsteilnehmerinnen: Laura Vogt, Simone Curau-Aepli, Rahel Schneider und Jessica Lauff-Kehl

ANMELDUNG: bis Dienstag, 24. August Frauenzentrale AR / Achtung: limitierte Platzzahl

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Frauenpavillon St.Gallen, OstSinn, Frauenzentrale SG und Katholischer Frauenbund

Samstag, 28. August

ab 19.30 Uhr Türöffnung und Barbetrieb
20.00 Uhr Konzert

Agnieszka Gorgon duo

Agnieszka Gorgon mit Pablo Pacios am Bass

Agnieszka Gorgon veröffentlichte 2016 ihr Debutalbum «LONGPLAYER» (Eigenartiger Pop). Seitdem ist die Sängerin solo am Klavier, mit ihrer Band Longplayer oder Julia Herkert (Violine) & Pablo Pacios (Bass) unterwegs. Auch ist die Musikerin Mitglied der Hip-Hop Band «LP189», in welcher sie Keyboard spielt und Background Vocals singt.
Mit dem Lied «HA KÜRA MAY» entdeckte Agnieszka Gorgon 2018 im Klangraum «Katharina Zaugg» in Basel ihre neue Art des Komponierens, das «Instant Recording».
Das Inspiriertsein im Hier und Jetzt und diesem mittels absoluter Präsenz den reinen Ausdruck zu verleihen, ist für die Musikerin aus St. Gallen ein meditativer Rahmen, um neue Klangwelten zu erforschen. Die Performance erlebt dadurch eine klangliche Erweiterung, indem die Musikerin nun auch Instrumente wie die Rahmentrommel oder Kalimba in ihr Programm integriert.
Die Musik von Agnieszka ist eigenartiger Pop welcher sich irgendwo zwischen Soul, Jazz, Pop, Funk und Weltmusik bewegt.

agnieszkagorgon.com

Dienstag, 31. August 2021

Ausstellung: Dienstag, 31. August bis Donnerstag, 2. September 2021
Vernissage: Dienstag, 31. August 2021, ab 19 Uhr

Luisa Zürcher

TALENTFÖRDERUNG LYCEUMCLUB ST.GALLEN
Luisa Zürcher (*1998, Speicher/AR, lebt und arbeitet in Luzern) erhält den Förderpreis 2021 der Sektion „Kunst“.
Die Förderung von talentierten Kunstschaffenden ist dem Lyceumclub St.Gallen ein wichtiges Anliegen. Einmal im Jahr wird von den Sektionen Musik, Kunst und Literatur ein junges Talent gefördert.
Luisa Zürcher ist 1998 in Speicher/AR geboren und in St.Gallen aufgewachsen. Nach der Kantonsschule und dem Propädeutikum an der GBS in St.Gallen, absolvierte sie das Animationsstudium an der HSLU Hochschule Luzern – Design & Kunst, das sie mit dem Animationsfilm S isch wies isch im Sommer 2021 erfolgreich abgeschlossen hat.

Ausstellung: Dienstag, 31. August bis Donnerstag, 2. September 2021
Die Ausstellung präsentiert den Animationsfilm S isch wies isch, weitere Kurzfilme sowie Ausschnitte aus den jeweiligen Storyboards. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihrem Schaffen mit Alltagserfahrungen und findet im Medium des Animationsfilms eine eigenständige Bildsprache, Themen wie Einsamkeit, Emotionen oder innere Konflikte zu visualisieren.

Vernissage: Dienstag, 31. August 2021, ab 19 Uhr